Donnerstag, 1. November 2012

Kauai

Aloha,

nachdem die ganzen Klausuren geschrieben wurden, dachte ich mir, dass ich mal ein bisschen Urlaub von Oahu brauche und bin über das vergangene Wochenende mit ein paar Kommilitonen nach Kauai geflogen.

Schon die ersten Kilometer zeigten, dass Kauai nichts mehr mit dem touristischen Waikiki zu tun hat....Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir an den ersten Wasserfällen an und konnten dort eine kurze Abkühlung nehmen. Anschließend fuhren wir weiter die Südküste entlang. Hier war das nächste Ziel der braune Sandstrand, an dem 1778 James Cook auf Kauai ankam.







Am zweiten Tag ging es zum Waimea Canyon, dem Grand Canyon Hawaiis. Nachdem wir jeden Aussichtspunkt abgeklappert haben, sind wir insgesamt knapp 5 Stunden an die Nordküste der Insel gewandert. Am Ende des Weges konnte man fast die komplette Küste entlang schauen und die perfekte Aussicht genießen... 


Waimea Canyon
Waimea Canyon
Aussicht auf den Küstenverlauf
Als wir abends auf dem Weg zurück ins Hostel waren, wurden wir darüber informiert, dass das Hostel in den nächsten 30 Minuten evakuiert werden muss da eine Tsunamiwarnung für Hawaii ausgerufen wurde.  Da wir jedoch noch eine gute Stunde vom Hostel entfernt waren und das Handynetz auf Kauai  nicht immer funktioniert, haben wir uns an einer Tankstelle über die aktuelle Lage informiert. Dort wurde schnell klar, dass man hier in Sicherheit ist und wir uns auf einem Parkplatz einfinden sollten, um dort so lange abzuwarten bis der Tsunami vorbei ist. Auf dem Parkplatz war es dann völlig untypisch für Hawai'i, da jeder nur im Auto blieb und sich im Radio über die aktuelle Lage informierte. So verlief der Abend relativ ruhig und morgens um 4 Uhr konnten wir wieder zurück ins Hostel fahren.


Am nächsten Tag sind wir wieder an die North Shore gefahren und dort die Küste entlang gewandert bis wir zu einer kleinen Bucht gekommen sind. Die Abkühlung an der Bucht konnte jedoch nicht wie erhofft stattfinden, da das Baden an den Stränden und speziell an der North Shore wegen extremer Strömung und hoher Wellen verboten ist.


Bucht an der North Shore




In unserem Hostel haben uns ein paar Locals eine Wanderung zu Wasserfällen empfohlen, die nicht sehr touristisch sind und es keinen befestigten Weg gibt.  Diese Empfehlung wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind am letzten Tag dort hingefahren um zu den Wasserfällen zu wandern. 
Leider konnten wir die Wasserfälle nur von weitem sehen, da wir bereits um 11 Uhr aus dem Hostel sein mussten und die Locals meinten, dass die Wanderung zu den Wasserfällen lediglich 20 Minuten dauern würde und nicht wie es bei uns der Fall war über 2 Stunden...





Wasserfälle 


Insgesamt betrachtet waren die 4 Tage auf Kauai ein krasser Kontrast zum Leben in Waikiki. Die Menschen hier sind nochmals viel entspannter als dies auf Oahu der Fall ist. Die Insel bietet mit den vielen Möglichkeiten zum Wandern ein abwechslungsreiches Programm und man hatte die Möglichkeit hier Hawai'i von einer ganz anderen Seite kennenzulernen als man das bisher von Waikiki gewohnt war...

Philipp

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen